www.excavatedartauthenticity.com   Letzte Optimierung: 01/04/2008

 


Fondazione Gottfried Matthaes

 

Die Echtheitsbestimmung von Ausgegrabenen Kunstobjekten
Eine Abteilung des Museo d’Arte e Scienza

 

                

 

 


Ausgegrabene griechische Vasen und Figuren
Ausgegrabene Keramik Süditaliens
Ausgrabungen Chinas und Amerikas

Ausgegrabene Gläser des östlichen Mittelmeers
Ausgegrabene Bronze
 

 
 


Das Mailänder Museum zur Fälschungserkennung (heute Museo d’Arte e Scienza) erhielt in den neunziger Jahren ungefähr 1000 Ausgrabungsobjekte der bedeutenden Sammlungen der Stiftung Kurau-Matthaes, die sich nach rund 30 Jahren von Forschung und Versuchen als authentisch erwiesen hatten. Einen Teil davon sowie einige falsche Objekte wurden für didaktische Zwecke in die Ausstellung des Museums im Saal 8 und in anderen Sälen aufgenommen.
Ein Dekret des Italienischen Kultusministeriums von 1997 bezeichnete die Sammlung als von außerordentlichem kunsthistorischem Interesse.

In obigen Sälen können Ausgrabungen der hauptsächlichen Kulturen der Welt mit Vergrößerungsgläsern, Beschreibungen und interaktiven Stationen beurteilt werden.

 

 


 

Die Qualifizierung
des Museumslabors und seiner Methoden
zur Fälschungserkennung


 

Die Bewertung und Anwendung wissenschaftlicher Methoden wird beeinflusst durch lokale Gesetzgebungen und Gepflogenheiten.

Land der Beurteilungsbasis: Italien (Standort des Museums)

Die höchste staatliche Einrichtung zur Bekämpfung von Fälschungen und Kopien ist in diesem Lande die Guardia di Finanza (Staatliche Finanzpolizei). In ihrem letzten Katalog zur Fälschungserkennung in der Kunst (Juni 2007) wird das wissenschaftliche Labor des Museo d’Arte e Scienza mit Vorzug genannt und seine Methoden zur Altersbestimmung von Gemälden, Möbeln, Elfenbein u. a. auf sechs Seiten detailliert beschrieben und damit empfohlen.

Gerichtsverfahren für falsche Altersangaben beim Kauf von Antiquitäten hohen Wertes: Die spektroskopische Altersbestimmung wird als beweiskräftig für eine Urteilsbegründung angesehen.

Der Kunstmarkt: Der Anteil des Marktes an nicht authentischen Objekten ist sehr hoch. Die Ablehnung von funktionierenden wissenschaftlichen Methoden ist damit für den Handel eine ökonomische Notwendigkeit. Im Falle eines negativen Ergebnisses einer Untersuchung behauptet der Verkäufer, heute wie in der Vergangenheit, dass nicht das Kunstobjekt sondern die wissenschaftliche Messung falsch und die Methode unbekannt sei!!

Der Kunstfreund und Investor. Die Kunsthändler werden Kopien und Fälschungen solange als Originale anbieten, bis auch der Kunstkäufer die Gewohnheiten, welche er für den Kauf anderer „Produkte“ anwendet, auch für den Kunsterwerb befolgt und eine glaubhafte Garantie für die Echtheit des Objektes zur Bedingung des Kaufvertrages macht. Die persönliche Meinungen von Experten als „ausreichend“ zu betrachten, ist im heutigen Zeitalter von Technik und Wissenschaft unrealistisch. Der Kunstmarkt wird glaubhaft werden, sobald der Kunstliebhaber zum Kenner wird und auf die bestehende Rechtssprechung gestützt, ein gültiges Zertifikat verlangt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die folgenden Hinweise sind nur Beispiele. Ausführliche Informationen gibt Ihnen der Band III unseres Handbuches (siehe letzte Seiten).
 

Optische Prüfungsmöglichkeiten zur Unterscheidung zwischen echten und falschen Keramikobjekten
Griechenland und Süditalien

(1)

Die meisten Prüfungsmöglichkeiten zur Unterscheidung zwischen echten archäologischen und falschen rezenten Keramikobjekten sind verblüffend einfach und von jedermann ohne Vorbildung anwendbar.

Keramische Gegenstände haben sich nur deshalb erhalten, weil sie tief in der schützenden Erde vergraben waren. Die Erdfeuchte, die reich an Mineralien und Pflanzenwurzeln ist, umgab sie und drang in ihre Keramikkörper ein. Die tiefgreifenden Spuren, welche die Erde hinterließ, bieten die sichersten und einfachsten Hilfsmittel für die Bestimmung der Echtheit.

Die erste Untersuchung sollte deshalb darin bestehen, eine saubere Stelle der Keramikoberfläche mit dem Daumen oder einem  Pinsel mit Wasser anzufeuchten (1). Der entströmende Geruch ähnelt dem Duft warmer Erde nach einem Sommerregen.
 

Versteinerte Wurzelspuren (2) bieten einen weiteren Anhaltspunkt.

Die sich am porösen Keramikkörper anklammernden Wurzeln hinterlassen Mineralstoffe als kristallförmige Verkrustungen auf der Oberfläche. Eine natürliche Verkrustung erkennt man deshalb am halbrunden versteinerten Wurzelbett (a), das von der verwesten Wurzel geformt und hinterlassen wurde.

Mit einer normalen zehnfachen Vergrößerungslupe, die jeder Käufer von Antiquitäten mit sich führen sollte, sind die runden Wurzelbetten klar zu erkennen. Fälscher versuchen diese Zeichen zu imitieren, indem sie diese künstlich auftragen.


Verkrustungen, liefern einen hinreichenden Beweis für eine echte Ausgrabung. Chemisch bestehen diese Kristalle überwiegend aus Kalzium (CaCO3), welches an Kohlensäure gebunden ist
. Ein sehr einfacher Test bezeugt die Echtheit der Verkrustungen. Es genügen ein paar Tropfen Salzsäure, die sich in vielen Haushalten befindet. Es entsteht eine starke Blasenbildung, die bis zur völligen Auflösung des Materials andauert. Falsche Altersverkrustungen gehen meist mit heißem Seifenwasser, Alkohol oder chemischen Reinigungsflüssigkeiten weg.

(2)
(3)

Schwarzlackierte Oberflächen weisen bei einem bestimmten Winkel des einfallenden Lichtes fast immer einen metallisch-blauen Schimmer auf, welcher sich nach vielen Jahrhunderten durch katalytische Prozesse entwickelt (3). Die verästelten Kalk-Verkrustungen verhindern den Niederschlag der blauen Schicht, so dass nach dem Reinigen mit Salzsäure deren Schatten noch als sicherer Hinweis für die Echtheit erkennbar sind. Ein Fehlen dieser blauen Schicht auf dem Schwarzlack sollte Zweifel an der Echtheit erregen.

 

 

 


(4)

Einen absolut sicheren Nachweis zur Echtheit liefern weiterhin verkohlte Schimmelpilze, die sich aus essbaren Grabbeigaben bilden. Diese Pilze breiten sich strahlenartig aus und erzeugen mehr oder weniger lange Arme und Ausbuchtungen (4). Im Laufe von Jahrhunderten verwandelt ein Mikroorganismus (Micrococcus Carbo) die Pilzmasse in Kohle. Unter dem Vergrößerungsglas zeigen sie eine kristallartige Masse, während schwarze Flecken, die bei Fälschern sehr beliebt sind, mit schwarzem Lack aufgespritzt werden. Unter der Lupe erscheinen diese als runde Punkte mit glatter Oberfläche. Ein echtes Stück mit Industrielack zu bespritzen ist sinnlos, so dass allein dieser Befund einen glaubhaften Beweis für eine Fälschung liefert.


 


(5)

Einen zusätzlichen Anhaltspunkt für die Echtheit liefert die Innenseite eines Gefäßes. Dieses war für die meiste Zeit mit Erdwasser gefüllt, das Spuren seines wechselnden Wasserspiegels hinterlassen hat (5).
Gefälschte Vasen werden mit einem meist homogenen braunen oder grauen Brei aus brauner Erde, vermischt mit Zement oder Leim, ausgespült, welcher in homogener Farbe und Struktur auftrocknet (6).

(6)

 

 

Nicht alle echten Ausgrabungen aller Kulturen weisen gut sichtbare Alterungserscheinungen auf. Die trockenen Böden Südamerikas, Süditaliens oder Chinas erzeugen Verkrustungen, die nur mit einem guten Mikroskop wahrnehmbar werden. Antike Keramikobjekte, die aus dem Meer geborgen wurden, sind nicht mit Erdkristallen, sondern nur mit den Skeletten von Meeresbewohnern überdeckt, die nicht kopierbar sind.

 


(7)

Reparaturen

Fast alle Terrakottaobjekte werden als Scherben ausgegraben. Die scharfen Kanten von Rissen deuten auf absichtliche Schäden an falschen Objekten hin (8). Alte Risse ausgegrabener Keramik wurden durch Zeit und Korrosion abgerundet (7).

(8)

(9)

      Fälschungen

Fälschungen verraten sich auch bei ausgegrabener Keramik dadurch, dass die Objekte oft größer und schöner sind als ihre Originale.

 

Als bezeichnend für eine Fälschung erweist sich die Urne eines bildschönen etruskischen Jünglings, die in Kontrast zu der realistischen Darstellung authentischer Urnen steht.

 

Besonders große, schön verzierte und intakte Objekte aus Glas sind verdächtig.
Sie wurden nur höchst selten als Grabbeigabe benutzt. Einfache Fläschchen dagegen waren Serienprodukte aus industriell organisierten Fabriken und viele Tausende davon endeten in Gräbern. Die geschicktesten Kopierer antiker Gläser wohnen heute im Nahen Osten und vor allem in Israel, Syrien und Jordanien. Zur Erzeugung von Alterszeichen haben diese Fälscher jedoch keine Zeit, so dass Erscheinungen, die auf Abnutzung, Korrosion und Ablagerungen beruhen, unter dem Mikroskop eines Fachmannes leicht erkennbar sind.

 

 

 

 

 

 

Ausgegrabene Chinesische Keramik


 

Ein Großteil der bewohnten Gebiete Chinas besteht aus wasserdurchlässigem Lösboden, der wenige mineralische Verkrustungen auf der Terrakotta-Oberfläche erzeugt. Authentische Figuren besitzen jedoch meistens Merkmale, die unter einem Mikroskop eine sichere Unterscheidung zwischen rezent und antik ermöglichen.

 

(10)

In der fruchtbaren Löserde leben viele Insekten und Würmer, die versteinerte Spuren hinterlassen (10 - 12).

Sichtbare Spuren des Erdbodens, die auf übermalten, verglasten Oberflächen nicht wahrnehmbar sind, lassen sich dagegen oft auf den ungeschützten Zonen des porösen Keramikkörpers im Gesicht und im Inneren der Figur feststellen (11).

(11)
   

 


(12)

Sehr beliebt sind Reiterfiguren (13), und etwa 80 Prozent aller als authentisch bezeichneten Objekte sind Fälschungen. Aber auch von den authentischen Objekten sind die Mehrzahl aus Bruchstücken zusammengesetzt und übermalt.

 


(13)

Im Übrigen gelten für die Ausgrabungen aller Erdteile die gleichen Erscheinungen und Erkennungsmethoden wie für die Terrakottaobjekte des Mittelmeerraums, wobei den sichersten Beweis die Reste von Wurzelbetten liefern.

   

 

 

 

 

 

 

 

Ausgegrabene Keramik aus
Zentral - und Südamerika
- Präkolumbianische Keramik

 

  

 

 

 
(14)

Die antike Keramik einiger amerikanischen Kulturen ist mit glatten, glänzenden und dem europäischen Geschmack zusagenden Farben und Mustern bemalt. Moderne Akrylfarben vermitteln auf rezenten Kopien den gleichen optischen Effekt wie echte Bemalungen. Ein Erhitzen einer wenig sichtbaren Stelle mit einer Heißluftpistole oder über einer Gasflamme zeigt rasch den Unterschied: Akryllack bildet bei 300°C Blasen oder wird schwarz. Akryllack löst sich außerdem langsam im Alkohol auf. Wenn man einen getränkten Wattebausch für eine Stunde auf der Farbe liegen lässt, so bilden sich Falten und die Farbe kann weggewischt werden (14).

 

 

Ausgegrabene antike Gläser
 

(15)

Die Gläser dienten als Behälter für Speisen und Getränke für das Leben im Jenseits. Die Reste dieser organischen Stoffe verkohlten oder versteinerten und sind in den meisten Fällen durch das transparente Glas sichtbar.

Diese braunen bis schwarzen Flecken bilden einen guten Hinweis für Echtheit. Wichtig ist jedoch deren Verteilung, die mit einer glaubwürdigen Positionierung der Materie in dem senkrecht oder schräg aufgefundenem Behälter übereinstimmen sollte.

Keramik und vor allem Terrakotta ist porös und saugt große Mengen mineralhaltigen Grundwassers auf, wogegen auf Glas die Mineralien auf der undurchlässigen Oberfläche nur langsam und in kleinsten Mengen schichtweise abgeschieden werden. Ein absolut beweiskräftiges und nicht nachahmbares Merkmal bilden diese Glasverkrustungen, wenn sie als hauchdünne Blättchen durch kleinste Erschütterungen mit der Zeit abfallen und sich am Gefäßboden ansammeln (16).


(16)

Besonders geschätzt sind irisierende antike Glasoberflächen (17). Zur Nachahmung von irisierenden Überzügen auf Glas wird auch Gelatine aus Knochen oder Fischgräten verwendet, in die irisierendes Pulver eingemischt wird. Mit einem Tropfen warmen Wassers löst sie sich auf.

(17)
 

 

 

 

 

 

 

Ausgegrabene Bronzen

 

Nur wenige der antiken Bronzefiguren Griechenlands und Italiens, die auf dem Markt angeboten werden, sind echt.Falsches von Echtem zu unterscheiden, erweist sich als relativ leicht, sofern noch die ursprüngliche Patina und Korrosion des Metalles erhalten blieben.Es kann dabei mit Sicherheit gesagt werden, dass alle Bronzeobjekte, die älter als etwa 1000 Jahre sind, uns deshalb erhielten blieben, weil sie im Erdboden vergraben waren, dessen Einwirkungen markante und unfälschbare Zeichen hinterließen.(18)

(18)

Dünne Bleche überleben diese Zeit nur in Ausnahmefällen. Bild (19) zeigt neben einer etruskischen Fibel einen Dosendeckel, dessen dünner Randteil von den Erdbodensäuren aufgelöst wurde.

(19)
(20) Eine künstliche Patina kann im chemischen Bad oder durch Eintauchen in einen Farblack entstehen. In beiden Fällen ergibt sich nur eine monochromatische dünne Schicht, bei deren Entfernung sofort das blanke korrosionsfreie Metall hervortritt (20).
 
(21) Heutige Fälscher sind Meister in der Erzeugung einer Verkrustung, die dem unbewaffneten Auge als überzeugend echt erscheint  (21-22)
  (22)

 

 


W
issenschaftliche Echtheitserkennung
Das Laboratorium des Museums, im Dienste der Kunst
 

Das Museumslabor hat die Aufgabe, die bestehenden wissenschaftlichen Methoden zum Studium von Kunstwerken zu perfektionieren und neue Methoden zur Echtheitserkennung zu entwickeln. Für Drittpersonen (Sammler, Restauratoren, Kunstexperten, Museen) stehen die Instrumente und das Knowhow des Laboratoriums zur Verfügung. (Das Personal des Labors diskutiert gerne mit Ihnen in den wichtigsten europäischen Sprachen.)

Jedes ausgegrabene Objekt aus Keramik oder Metall hatte einen intensiven Kontakt über Hunderte von Jahren mit der feuchten Erde. Im Erdboden befinden sich Säuren und aufgelöste Mineralien, die das Objekt chemisch angreifen und Verkrustungen auf dessen Oberfläche in der Form von typischen und nicht fälschbaren Kristallen bilden. Diese können einfach und präzise auf den spektroskopischen Kurven dargestellt und von Experten eindeutig erkannt werden. Die spektroskopische Echtheitsbestimmung gibt absolute Sicherheit
(siehe www.spectroscopyforart.com).

Das Alter eines Objektes, dessen Authentizität ermittelt wurde, liefert der Stil.
 

 

 

 

Spektroskopische Analysen der Verkrustungen auf Bronze und Keramik

 

   

-Spektroskopische Analyse der Verkrustung auf ausgegrabener Keramik.

 

(a)- Verkrustung bestehend aus Siliziumkristallen.

 

(b)- Falsche Verkrustung aus synthetischen Leimen und Erde.

 

   

-Spektroskopische Analyse der Verkrustung auf ausgegrabener Bronze.

 

(c)- Verkrustung bestehend aus den Korrosionprodukten der Bronze.

 

(d)- Falsche Verkrustung aus Leim und Farben.

 

 

 

Der Wert von Kunst-Expertisen im Zeitalter der Wissenschaft

Die Expertise eines anerkannten Experten hat die Macht eines Zauberstabes und kann den kommerziellen Wert eines Kunstwerkes auch bis zum Tausendfachen erhöhen. So kann ein schönes Möbel, Gemälde oder eine afrikanische Maske eine Million Euro oder aber eintausend Euro kosten. Diese Tatsache könnte verständlich sein, wenn die Beurteilung auf objektiven, sicheren und nachweisbaren Faktoren basieren würde.  Dies ist jedoch nicht immer der Fall.

€ 4.500  
Authentisch

 

€ 5.000.000
Auktion 18 Juni 2006

 

Im Laufe von Jahrhunderten sammelten sich weltweit kostbare Kunstschätze in wohlhabenden Familien und Museen in unvorstellbaren Mengen an. Ihr kommerzieller und kunsthistorischer Wert ist unabschätzbar hoch. Es wird jedoch allgemein angenommen, dass mehr als die Hälfte davon nicht authentisch ist. Die Beurteilung basierte aus Mangel an wissenschaftlichen Methoden hauptsächlich auf der Meinung von Experten.

Eine kritische Anwendung neuer und präziser Methoden zur Echtheitsbestimmung auf dieses Kulturgut ohne Zustimmung der Verwalter ist weder denkbar noch wünschenswert.


Andererseits kann der Kunstmarkt im Zeitalter des ständig wachsenden Internets und anderer Informationsmittel, die weltweit in die Wohnungen von Sammlern und Investoren eindringen, nicht verhindern, dass unwahre Behauptungen klar als solche erkannt und beurteilt werden.
Der Kunstmarkt schadet mit diesem zweifelhaften Verhalten sich selbst und seiner bereits geringen Glaubwürdigkeit. Die Käufer sowie Investoren bevorzugen deshalb in steigendem Maße große und relativ glaubwürdige Auktionshäuser. Die Tendenz ist auf allen Gebieten global die gleiche. Die Kleinen müssen schließen.
Die Kunst kann eine Ausnahme bilden.

Bereits heute ist es Galeristen und Händlern möglich, ihre Expertisen mit exakten wissenschaftlichen Zertifikaten zu vervollkommen und somit eine glaubhaftere Garantie für einen guten, angemessenen Kauf zu liefern als die Expertisen großer Häuser.
Die Methode zur absoluten Echtheitserkennung auf objektiver Basis besteht bereits; es handelt sich um die  Infrarot-Spektroskopie.

Für weitere und ausführliche Informationen siehe unser Webseite
www.SpectroscopyforArt.com

 

 

 

 

Andere wissenschaftliche Methoden
Die Thermolumineszenz – Methode für ausgegrabene Keramik

 

Dieses Verfahren wird weltweit und mit Erfolg seit einigen Jahrzehnten angewendet. Seine Vor- und Nachteile sind in Büchern und im Internet ausführlich beschrieben.
 

Seine Genauigkeit ist zur Zeit ausreichend, um echte, ausgegrabene Objekte von rezenten Fälschungen eindeutig zu unterscheiden. Diese sehr positive Eigenschaft wurde jedoch schon zur Zeit seiner Erfindung angezweifelt. Der Sachverhalt ist folgender: Einige Kristalle des Erdbodens sind radioaktiv, und die von diesen ausgesendeten Strahlen werden von spezifischen Kristallen, vor allem Quarzkristalle, der in der Erde liegenden Terrakottaobjekte absorbiert. Die Stärke der aufgenommenen Strahlung ist hauptsächlich abhängig von der Lagerzeit im Erdboden und kann gemessen werden.
 

Fälscher könnten neue Keramikprodukte künstlich bestrahlen und Messinstrumente täuschen. Fälschungen mithilfe von wissenschaftlichen Methoden benötigen hohes Fachwissen und teure Instrumente, so dass bisher derartige künstliche Bestrahlungen erkannt wurden. Es ist aber nur eine Frage der Zeit, wann die Bestrahlungsmethode produktionsreif wird. Ab diesem Zeitpunkt benötigen Thermolumineszensmessungen ein zusätzliches Erkennungsverfahren, um glaubhaft zu sein. Diese zusätzliche Sicherheit liefert die Untersuchung der unter der Erde gewachsenen Verkrustungen der Keramikoberfläche. Diese optische Methode wird seit dem Beginn der Archäologie angewendet. Heute wird die optische Beurteilung durch die spektrografische Analyse ersetzt. Sie unterscheidet mit hoher Sicherheit die aus Zement, Erde, Kalk und Leim nachgebildeten Verkrustungen von den echten Mineralsalzen, die in Jahrhunderten als Ablagerungen auf der Objektoberfläche gewachsen sind.

 

 


 

Die Außenstelle des Mailänder wissenschaftlichen Laboratoriums
zur Echtheitserkennung
von wertvollen antiken Kunstobjekten
ist eröffnet worden!


Das angekündigte Laboratorium in Deutschland für das Gebiet Mitteleuropa steht nun für Probeentnahmen aus Holzobjekten und für die Erstellung von Zertifikaten zu Ihren Diensten.

Kontakt: Dr. Martin Matthaes
+49 (0) 1767 6305 108 - mm@museoartescienza.com

Das Haus, seit 45 Jahre im Besitz der Stiftung Matthaes (Museo d’Arte e Scienza) liegt am Ufer des Bodensees,  in der Nähe von Lindau.

Weitere Beauftragte für Probeentnahmen in Deutschland
 

Weitere Anfragen und Aufträge können wie bisher direkt an das Labor des Museums an folgender Adresse gerichtet werden:


Museo d’Arte e Scienza
Via Q. Sella 4 – 20121 Milano
Tel. 0039 02 72022488
Fax 0039 02 72023156

e-mail: info@museoartescienza.com

 
 

Näheres:

www.Museoartescienza.com     www.AntiqueFurnitureAuthenticity.com
www.Echtheit-von-Gemaelden.de   www.Echtheit-afrikanischer-Kunst.de  u.s.w.

 

Weitere Möglichkeiten zur Erkennung von falschen ausgegrabenen Kunstobjekten werden mit vielen Erklärungen und 112 Farbfotos auf 35 Seiten des Illustrierten Handbuches (Band 3) dargestellt.

 

 

Beispiele aus dem Handbuch - BAND 3

 

Thema:  AUSGEGRABENE BRONZEN 

Gesamtseitenanzahl zum Thema: 8  Abbildungen: 20 -  Echte Krustenpatina

 

 

 

Thema: AUSGEGRABENE GLÄSER 
Gesamtseitenanzahl zum Thema: 4  Abbildungen: 9 - Ausgegrabene Gläser

 

 

 

Thema: AUSGEGRABENE KERAMIK AUS ZENTRAL- und SÜDAMERIKA
Gesamtseitenanzahl zum Thema: 4 Abbildungen: 11 - Prekolumbianische Keramik

 

 

 

Thema:  AUSGEGRABENE JADE 
 
Gesamtseitenanzahl zum Thema: 2  Abbildungen: 3 -  Chinesische Jade

 

 

 

Thema: AUSGEGRABENE KERAMIK
Gesamtseitenanzahl zum Thema: 28  Abbildungen: 83 - Kapitel Reparaturen

 

 

 

Thema: AUSGEGRABENE KERAMIK 
Gesamtseitenanzahl zum Thema: 28  Abbildungen: 83  - Kapitel Ausgegrabene chinesische Keramik

 

 

Thema: AUSGEGRABENE KERAMIK 
Gesamtseitenanzahl zum Thema: 28  Abbildungen: 83  - Kapitel Khmer-Keramik

     Illustriertes Handbuch des Kunstsammlers

 


 

 

 

Die Gründer und Mitarbeiter
des
Museo d’Arte e Scienza

   
 
   
 

Gottfried Matthaes
Gründer und Präsident

Giovanna Cozzi Matthaes
Mitgründer

 

 
     

Dott. Chim. Peter Matthaes
Leiter des Labors

Patrizia Matthaes
Verwaltung
Silvia Mayer
Language and Communication
Dott. Avv. Martin Matthaes
Internationales Recht
 
 
Chiara Civardi
Erste Laborassistentin
Roberta Delmoro
Kunsthistorikerin (Freelance)
Marta Cugnasca
Informatik
Sonia  Checchini
Konservierung
       

 


 

 

 

 

Weitere wertvolle Hinweise über die Echtheit von Antiquitäten finden Sie in unserer Webseite

www.Kopien-und-Faelschungen-in-der-Kunst.de

für folgende spezifische Gebiete:

 

Ikonen und
Gemälde

antike
Möbel

Elfenbein
Bronze

ausgegrabene
Keramik

auf Holztafeln und auf Leinwand. Alte Drucke.

Statuen und andere Kunstobjekte aus Holz.

Kunstobjekte aus Silber, Bronze und Elfenbein.

aus Griechenland,
Italien und Asien.


GLÄSER

AFRIKANISCHE KUNST

BUDDHISTISCHE und Chinesische Kunst

wissenschaftliche Methoden 
Antike
und moderne
Gläser
Masken und
Statuen, in Holz,
Bronze und Elfenbein.
in Holz,
Bronze und
Terrakotta.
14C,
Dendrochronologie,
IR Spektroskopie.

www.Kopien-und-Faelschungen-in-der-Kunst.de

 

 

 

 

Öffnungszeiten:
Montag-Freitag: 10-18
Eintritt: Euro
8

Besuch mit Führung: (min. 10 Personen) Euro 10

Museo d'Arte e Scienza
Via Q. Sella, 4 - 20121 Milano - Piazza Castello

Informationen
: Tel:+390272022488. Fax:+390272023156.
E-Mail:
info@museoartescienza.com


 

Weitere Webseiten des "Museo d'Arte e Scienza": 

www.MuseoArteScienza.com  -  Abteilungen: 6 Säle zur Echtheitserkennung von Kunst und Antiquitäten; 5 Säle über Leonardo da Vinci in Mailand und Leonardos Traktat von der Malerei; 5 Säle für Afrikanische - und Buddhistische Kunst; 2 Wissenschaftliche Laboratorien.

www.DaVinci-Leonardo.de - "Leonardo - Bürger von Mailand" - "Der Traktat von der Malerei" (illustriert).

www.AuthenticAfricanBronzesandCeramics.com - behandelt die Echtheit afrikanischer Kunstobjekte aus Bronze, Stein und Keramik. Das wissenschaftliche Laboratorium des Museo d’Arte e Scienza entwickelte Methoden, echte afrikanische Kunstobjekte von Kopien und Fälschungen zu unterscheiden.

www.ArtAndScienceHandbook.com - Das inhaltsreichste und wissenschaftlich fundierteste Nachschlagewerk zur Echtheitserkennung auf objektiver Basis bei europäischen und ausser-europäischen Antiquitäten. (540 Seiten und über 2000 Farbfotos in 3 Bänden)

www.Echtheit-von-Gemaelden.de - Informationen über die Authentizität von Modernen und Antiken Gemälden.

www.AntiqueFurnitureAuthenticity.com  - Eine Darstellung der Möglichkeiten zur Echtheitserkennung von Möbeln auf objektiver Basis.

www.Echtheit-afrikanischer-Kunst.de  - Die didaktische Abteilung des Museums "Kunst und Leben in Schwarzafrika" (5 Säle mit 360 Objekten).

www.C14spectrodating.com - Die Datierung mit der IR-Spektroskopie ist sehr hilfreich und notwendig, wenn eine Datierung mit dem Carbonium-14-Verfahren unsicher oder unmöglich ist.

www.DendroSpectroChronology.com - Die Datierung mit der IR-Spektroskopie ist sehr hilfreich und notwendig, wenn eine Datierung mit dem Dendrochronologischen Verfahren unsicher oder unmöglich ist.

www.Matthaes.org - Die Entwicklung der Stiftung Matthaes von der Eröffnung der Malschule in Dresden (1906) bis zum heutigen Museo d'Arte e Scienza.

www.KopienUndFaelschungenInDerKunst.de - Wertvolle Hinweise über die Echtheit von Antiquitäten.

www.Ivoryauthenticityandage.com - Elfenbein, Knochen und Horn können nunmehr spektroskopisch präzise erkannt und datiert werden.

www.SpectroscopyforArt.com
- Wissenschaftliche Methode zur Bestimmung des Alters und der Holzart von Kunstobjekten. Echtheitserkennung anhand von Analysen der Farben, Leime, Pigmente und anderer organischer Stoffe.

www.LeonardoTeacherofPaintinginMilan.com – Gekürzte, illustrierte und leicht verständliche Ausgabe des „Traktats von der Malerei“.

UM REGELMÄSSIG AUSKÜNFTE UND ERGÄNZUNGEN ZU ERHALTEN,
SCHREIBEN SIE SICH IN UNSERE NEWSLETTER EIN!